Polsterwagen A 101 der A.St. / SGA

Wagengeschichte

Spezifikation

Der Wagen wurde 1904 mit der folgnden Spezifikation in Betrieb genommen:

  • Dreiachsiger Personenwagen der II. Klasse
  • Bezeichnung: B3 Nr. 17
  • Kosten: Fr. 13'697.80
  • Hersteller: SIG
  • Radstand: 5,0 m
  • Länge über Kupplung: 8.70 m
  • Bremsen: Klose Dampfbremse auf zwei Achsen und Bremszahnrad
  • 24 Sitz- und 8 Stehplätze
  • Dampfheizung
  • Dampfheizung
  • Breite Fenster, in ihrer Anordnung nie verändert (1948 nur andere Fenster)

Nicht mehr dokumentiertes Anfangsaussehen

Der heutige A 101 stammt aus dem Jahre 1904 und kam zusammen mit dem ebenfalls noch erhaltenen B 119 zur A.St. Wie er damals ausgesehen haben mag, ist nicht dokumentiert.

Die verschiedenen Veränderungen und Anpassungen

1909

Anpassung der Bremsen. Einbau von Bremsen System Westinghouse in Zusammenhang mit der Dampflok BC4

1923/24

Elektrische Beleuchtung ab Akkumulator

1930

Im Rahmen der Elektrifizierung der Bahn: Elektrische Heizung

1931

Umbau auf zwei Achsen; Umbau der Bremsen, so dass der Wagen nun auch auf
der Strecke Alstätten Gais zugelassen ist

1948

Aussenrenovation: neue Bleche, Nieten über den Wagenfenstern, Längsnietenblech unter den Fenstern, rahmenlose Fenster; Umzeichnung auf B 101

1957

Umbau auf Oerlikon-Bremsventile

1966

Hauptrevision; verschweisste Verblechung, Neupolsterung; der Wagen wird mit dem gelben Erstklass-Streifen versehen

1995

Umbau zum Salonwagen durch den Gewerbeverein Bühler; vollständig neuer Innenausbau

201 - 2016

Totalrestauration durch den Verein AG2

 

Das spätere Aussehen bis zur Restaurierung

Der A 101 in seiner Ausstattung als Salon-Wagen

Der wiederhergestellte Zustand

In der Totalrestauration hat der Wagen sein äusseres, bis auf die später verschweissten Bleche unverändertes Aussehen behalten.

Der Innenausbau wurde aufgrund vorahndener Pläne soweit technisch möglich (z.B. elektrische Beleuchtung) in ursprünglicher Form wieder hergestellt.